Durch eine intelligente Renovierung Energie sparen
Wer eine umfangreiche Renovierung seines Hauses plant, der hat die Chance, mit einigen Maßnahmen dafür zu sorgen, dass ein Teil der vorher angefallenen Strom- und Heizkosten künftig in der eigenen Tasche verbleiben kann. Sicher erfordern die zum Energie sparen notwendigen Maßnahmen höhere Investitionen, aber man darf sicher sein, dass sie sich sehr schnell amortisieren werden.
Müssen Türen oder Fenster ausgetauscht werden, sollte man auf Dreifachverglasung umsteigen. Die Rahmen sollten aus gut isolierendem Kunststoff sein. Der Einwand der fehlenden Machbarkeit wegen Denkmalschutzauflagen zieht hier nur selten, weil es inzwischen auch Modelle gibt, die vom Äußeren her den historischen Holzfenstern und Holztüren mit all ihren Stegen und Verzierungen zum Verwechseln ähnlich sehen. Dazu kommt, dass die wenigsten Hausbesitzer ein Denkmalgeschütztes Haus ihr Eigen nennen können.
Sollen beim Renovieren alte Eichentüren vom Treppenhaus zu den Wohnungen erhalten werden, dann sollte man sie zum Energie Sparen zumindest mit Dichtgummis versehen. Den Spalt zwischen Türblatt und Boden kann man mit Filzstreifen oder Bürsten schließen, falls man auf der Innenseite keinen Teppichboden verlegen will. Außerdem sollten die Türblätter möglichst optimal eingestellt werden.
Wer durch eine intelligente Renovierung Energie sparen möchte, der sollte auch den oberen Abschluss des Kellers und den Fußboden des Dachbodens mit einbeziehen. Eine Bodenauflage aus Holzplatten, die an der Unterseite mit dickem Styropor beklebt sind, ist schnell gemacht und noch dazu preiswert. Ähnliche Lösungen gibt es auch für die Kellerdecken. Damit kann man den Wärmeverlust in diesen Bereichen sehr deutlich minimieren.
Wer bei der Renovierung die Fassaden nicht mit einbeziehen möchte, kann auf der Innenseite für eine Wärmeisolierung sorgen. Der Baustoffhandel hält dafür spezielle Putzsorten bereit. Alternativ kann man auch Anstriche nutzen, in denen sich winzige Kugeln aus Keramik oder aus Kunststoff befinden. Innenisolation sollte aber mit einem Fachmann besprochen werden, da es bei falscher Bauumsetzung zu Feuchtigkeit und Schimmelbildung im Wohnbereich kommen kann.
Das alles sind verhältnismäßig kleine Maßnahmen, die aber in der Summe eine große Einsparung bei den Heizkosten nach sich ziehen können.

